eWork
eLife

Fakten und Meinungen
> Besuch im Labor

 


Über Ultraschall verständigen sich die rollenden Mini-Roboter: sie lernen, sich zu bewegen, ohne anzurempeln, dürfen kuscheln, rumbalgen, piepsen - bis ihnen die Wissenschaftler den Strom abschalten.

Rund 350 Leute experimentieren im Department of Cybernetics an der Universität Reading.

Quelle für diesen Bericht aus dem Labor in Reading: ONLINE TODAY, 10/1999.

 


Der Kirchentag ist nicht verantwortlich für den Inhalt externer Webseiten.

 

eCommerce
eGovernment

Wer behält die Macht?
Fakten und Meinungen

Programm
Das Forum am 15. Juni und die Referenten: Termine und Themen

 


... hier weiter lesen:
> Die Welt der Roboter
> Leseprobe Kevin Warwick
  "QI The Quest for Intelligence"
> Künstliche Intelligenz
Sehen, fühlen und denken:
Alma und Walter

"Wir statten sie mit verschiedenen Fähigkeiten aus und experimentieren mit ihnen." Kevin Warwick, Chef des Institutes für Cybernetics, traut seinen Kreationen viel zu:

Sie heissen Alma, Parker und Walter, haben Gummirollen, vier oder sechs Beine. Die kleinen Roboter sollen ihre Umwelt wahrnehmen und reagieren: "Sie müssen entscheiden, wohin sie gehen und wie sie das anstellen."

Für den Professor sind die Roboter eine Lebensform. "Sie haben ihre eigenen witzigen Verhaltensweisen, wenn sie miteinander kommunizieren. Man weiss nie, was sie als Nächstes machen. Das alles sind Eigenschaften, mit denen man Leben definiert."

Einer von Warwicks schlauen Robotern: Sie reagieren auf ihre Umwelt und treffen eigenständig Entscheidungen. (Foto kevinwarwick.com)

Doch was, wenn diese Computer weiter entwickelt sind? "Die gleiche Gehirnleistung wie Menschen werden sie in etwa zehn Jahren haben" sagt Warwick.

"Die Frage, ob wir einen Rechner ausschalten dürfen, wird es dann nicht mehr geben. Die Frage wird sein: Werden uns die Computer noch erlauben, sie abzuschalten?"

Sollten wir uns fürchten?
Die Zukunft ist düster, meint Professor Warwick: "Wir entwickeln immer leistungsstärkere, immer intelligentere Computer. Jedes Mal sehen wir den Entwicklungserfolg, den Profit und was er uns kurzfristig bringt. Bei jedem Schritt sagen wir: "Das ist okay" - und machen weiter.

Eines Tages werden wir zu weit gegangen sein. Wenn Maschinen intelligenter als wir geworden sind, werden sie uns nicht mehr die Wahl lassen. Dann bestimmen Sie über uns."
ulg

Home| Suche| Nachrichten| Texte| Newsletter| Impressum/Kontakt|
Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 27. Mai 2001.