|

A. Paskarakurukkal

Rabbi Prof.
Jonathan Magonet

Dr. Nadeem Elyas
Juta Grohs

Dr. Franz Kamphaus
|
Multireligiöser
Gottesdienst

Buddhismus, Dr.
Alfred Weil (Präsident der Deutsch Buddhistischen Union) und zwei
Begleiter
"Du stellst
meine Füße auf weiten Raum."
Sich von Gott auf die eigenen Füße stellen lassen - im weiten
Raum Grenzen überwinden - Schwellen überschreiten - Türen
öffnen - aufeinander zugehe, einander zuhören - und schließlich
in versöhnter Verschiedenheit miteinander sein - so verstehen die
Religionsvertreter im Forum der Weltreligionen ihr Forum der Gebete.
Am Donnerstag Abend beteten und sangen Vertreter der Großen Weltreligionen
in Halle 5 des Messegeländes:
Hinduismus, Hindupriester A. Paskarakurukkal
"Oh Gott, die Ganze Welt bezieht ihre Existenz aus dir. Du bist
das Leben und der Weg."
Buddhismus,
Dr. Alfred Weil (Präsident der Deutsch Buddhistischen Union) und
zwei Begleiter
Ein Auszug aus den 11 Vorteile nach Buddha:
4. Wir begegnen allen Menschen mit Wohlwollen 6. Himmlische Wesen beschützen
uns 9. Unsere Gesichtszüge werden leichter 11. Wenn wir in diesem
Leben die nächste Stufe der Heiligkeit erreichen, dann werden wir
in der Welt Brahmans wiedergeboren.
Judentum,
Rabbi Prof. Jonathan Magonet, Principal (LeoBaeck-College, Sternberg,
Center of Judausm, London):
"Die ganze Welt ist nur eine schmale Brücke, doch das Wichtigste
ist, niemals Angst zu haben."
Islam, Dr.
Nadeem Elyas (vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland,
Köln):
"Er ist der Gott, außer dem es keinen Gott gibt, der Kenner
des Verborgenen und des Offenbaren. Er ist der Allerbarmer und Barmherzige."
Evangelisch-Lutherische
Kirche, Juta Grohs (Pröpstin, Hamburg) in Vertretung von Maria
Jepsen, die erkrankt war (Bischöfin der Nordelbischen Ev.-Luth.
Kirche: Hamburg):
Herr mach uns zum Werkzeug deines Friedens;
dass ich Liebe übe, wo man sich hasst;
dass ich verzeihe, wo man sich beleidigt;
denn wer da hingibt, der empfängt;
und wer stirbt, der erwacht zu ewigem Leben.
Römisch
Katholische Kirche, Dr. Franz Kamphaus (Bischof von Limburg):
Heiliger Gott, in deinem Namen lass mich Friedenwirken und Gerechtigkeit,
dein Lob verkündigen mit Worten und Werken.
Dein Segen umhülle mich und alle Menschen und deine ganze Schöpfung.
Amen.
Der Saxophonist
Peter Athmann und der Flötist Dr. Jim Franklin sorgen für
meditative Klänge.
Bevor jeder Vortragende, das Pult besteigt steckte er eine Blumensorte
in eine Vase, so dass mit fortschreitendem Programm ein bunter Strauß
zusammenkommt - der Strauß als Symbol für Einheit bei aller
Vielfalt.
"Besonders, dass jeder Religionsvertreter etwas gesungen hat, das
hat mich besonders berührt, singen tun sie alle." Sagt eine
Frau leise, die nach der Veranstaltung auf ihrem Papphocker sitzen geblieben
ist.
Steffi Westerhausen
|