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Greenpeace
fordert Schluss mit "grüner Gentechnik"
80 Prozent der Bevölkerung lehnen genmanipulierte Lebensmittel
ab
Auf die Gefahren der "grünen Gentechnik" weist die Umweltschutzorganisation
Greenpeace auf dem Markt der Möglichkeiten beim Evangelischen Kirchentag
in Frankfurt am Main hin. Genmanipulierte Nahrungsmittel beunruhigten
die Menschen noch mehr als die Diskussion um embryonale Keimzellen,
sagte Greenpeace-Mitarbeiter Tangar Marmon am Freitag. Denn bestimmte
Produkte zu essen oder nicht stelle für den einzelnen ein viel
konkreteres Problem dar. "Bei Umfragen lehnen konstant um die 80
Prozent der Befragten genmanipunlierte Lebensmittel ab", betonte
Marmon.
Ausdrücklich warnt Greenpeace vor Manipulationen am Erbgut von
Pflanzen. "Die Veränderung am Erbgut birgt enorme ökologische
Risiken", erklärtr Marmon. "Keiner garantiert uns, dass
davon nicht vielleicht auch Menschen betroffen sein werden." Schon
jetzt zeigten sich spontane Fehlfunktionen bei Pflanzen und Nebenwirkungen
bei Tieren, die mit den manipulierten Pflanzen in Kontakt gekommen seien.
"Im Grunde handelt es sich dabei jedes Mal um einen kleinen Gen-Gau." |
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Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 16. Juni 2001. |